Don't play it safe

Don't play it safe

Don't play it safe

-Lesezeit 4min.
Wie oft zerbrechen wir uns den Kopf über unsere Zukunft? 
Wie oft denken wir daran, was in der Zukunft alles passieren könnte?
Wie oft passiert dann tatsächlich all das, was wir befürchtet haben?
Unsere Gedanken kreisen um unseren Verstand.

„Was, wenn ich vielleicht doch die falsche Entscheidung treffe?“
„Was, wenn ich mich dabei verletze?“
„Was, wenn ich mich täusche und dann enttäuscht werde?“
Was wenn, was wenn, was wenn … 

Wir machen uns Sorgen über Dinge, auf die wir eigentlich keinen Einfluss haben, in der Hoffnung, unbeeinflussbare Umstände kontrollieren zu können.
Wir zerbrechen uns teilweise den Kopf und drehen denselben Gedanken tausendmal um, um wirklich sicherzustellen, dass wir auch nichts übersehen haben. 

Und obendrauf kommen auch noch die Ängste und Unsicherheiten unseres Umfeldes, die unsere Bedenken zusätzlich füttern. 
Statt uns in unserer Sache zu ermutigen, sagen sie stattdessen: „Play it safe!“ 

Sie raten uns zu Vorsicht und Vernunft, ohne dabei zu wissen, das die größte Unvernunft darin liegt, unsere Gegenwart aufzuschieben. 
Wir wissen doch alle selber wie es läuft … 

Das Leben ist zwar voller Geheimnisse, aber doch berechenbar. 
Mal skrupellos, mal gnädig. Das eine Mal schenkt es uns Hoffnung, Liebe und Glück und das andere Mal haben wir Pech, sind hoffnungslos und stehen ganz alleine da. Manchmal haben wir das Gefühl von Kontrolle und glauben, dass alles genau nach Plan läuft, bis wir hart vom Gegenteil aufgeweckt werden und dann an die berühmten Worte von Mike Tyson denken: 
„Everybody has a plan until they get punched in the face!“

In unserer Vorstellung erscheint uns die Angst vor etwas Bestimmtem als eine festgeschriebene Tatsache, die auch genau so eintreten wird, wie wir es uns ausgemalt haben. Schonungslos. Ohne Erbarmen. Ohne jegliche Aussicht. 
Wir sind in dieser Fantasie gefangen und merken gar nicht, dass wir gerade dabei sind, uns von der Gegenwart zu entfernen.

Jeglicher Sinn für den Moment geht verloren, weil die Angst zu versagen größer wird als die Chance für echte Veränderung. 
An sich ist es richtig, dass wir mit jedem Akt und mit jeder Tat, die wir Tag täglich begehen, ein winziges Stück unserer Zukunft formen.
Was aber tatsächlich in einem, fünf, zehn, oder 15 Jahren passieren wird, 
das wissen wir nicht. Es kommt wie es kommt.

Worauf wir alle wirklich Einfluss haben, ist unser gegenwärtiger Moment.
Unser Wunsch zu wachsen.
Unser Wille für den Kampf, den wir auswählen,
für die Sache, die uns so wichtig ist.
Denn unser Wille ist unantastbar.

Kein ambitionierter Sportler denkt an die Aufopferung seiner Freizeit oder die möglichen Verletzungen, welche die jeweilige Sportart mit sich bringt, wenn der Triumph und die Chance, etwas zu gewinnen viel größer ist, als alle Befürchtungen.
Jeder erfolgreiche Mensch war sich in entscheidenden Momenten zwar aller Risiken bewusst, aber wenn die Chance größer als das Risiko ist, verlieren alle möglichen Fehlschläge an Gewicht, denn: That‘s the Game!
„Play it safe“ ist kein guter Ratgeber, für diejenigen, die wachsen wollen.

Wer stark werden möchte, muss sich erst seine Schwäche eingestehen.
Wer Sicherheit will, muss Risiken in Kauf nehmen. 
Wer etwas Neues will, muss das Alte loslassen. 

#mindsetgames 
Drei Power-Fragen, die in Momenten der Angst Klarheit für die Gegenwart schaffen.
1. Was ist schmerzhafter?
Sich das ein oder andere Wehwehchen zuzuziehen oder die Erkenntnis, eine Chance verpasst zu haben.

2. Worauf hast du mehr Einfluss?  
Auf die Zukunft oder auf das Hier und Jetzt

3. Welche Enttäuschung ist größer?  
Eines Tages aufzuwachen und zu erkennen, dass man falsch entschieden hat oder die Einbildung, dass man je Kontrolle über etwas hatte?

„You can spend minutes, hours, days, 
weeks or even months over-analyzing 
a situation; trying to put the pieces together, 
justifying what could’ve, would’ve happened… 
or you can just leave the pieces on the floor and move the fuck on.“
- Tupac Shakur

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