Du darfst

Du darfst

Du darfst

-Lesezeit 4min.
Ich weiß zwar nicht, wie es dir geht, wenn du das Wort „aufgeben“ hörst, 
aber in mir macht sich ein starkes Gefühl der Inakzeptanz breit.

Aufgeben bedeutet für mich, dass ich mein Ziel, mein Vorhaben oder meine Wünsche nicht erreicht habe. 

Es bedeutet, dass ich mich allen Umständen und Schwierigkeiten gebeugt, nicht genug Ausdauer und Willenskraft aufgebracht habe und letztendlich zur sichersten Alternative gegriffen habe, die jederzeit da ist - Aufgeben.

Obendrauf kommt noch die Erwartungshaltung der anderen: 
„Hab ich doch gleich gesagt, dass er aufgibt.“

Aufgeben habe ich bisher immer als eine eher schwache und beschämende 
Einstellung empfunden. Heute aber denke ich etwas anders darüber …

Dieser Text richtet sich an alle Träumenden unter uns. 

Wir kennen es alle. 
Wir investieren viel Zeit in unser Hobby, gehen täglich 
stundenlang ins Training und ackern uns den Arsch ab. 
Wir schwitzen. Wir üben. 
Wir fucken uns ab, wenn es nicht so läuft, wie wir es wollen und 
machen dennoch weiter. 

AUFGEBEN? 
Niemals.

Warum eigentlich nicht? 
Warum nicht einfach aufgeben? 
Weil jeder erfolgreiche Mensch, den wir entweder aus unserem Umfeld oder 
aus den Medien kennen, dauernd das Gegenteil predigt? 
Weil wir es unseren Eltern, Freunden, Verwanden und Bekannten zeigen wollen? 
Oder, weil uns Träume Hoffnung spenden?
Menschen, die bereits ihre Ziele erreicht und ihre Träume verwirklicht haben, 
sprechen zwar davon, niemals aufzugeben,
erklären aber nicht womit oder wobei genau man niemals aufgeben soll. 

Es ist an sich völlig richtig, die Einstellung zu haben, 
niemals aufzugeben und immer an seine Träume zu glauben.
Denn wenn wir träumen, 
haben wir das Gefühl von Kontrolle über unsere Lebensrichtung. 
Es beflügelt uns. 
Es fühlt sich so an, als wären wir unabhängig und frei. 
Als würden wir über den Wolken dieser Welt fliegen, die täglichen 
Laster und die schleichenden Sorgen entkräften und 
einen Raum erschaffen, in dem all das keinen Platz mehr hat.

Wir fliegen davon. 
in eine von uns erschaffene Welt. 
In eine Welt, in der wir es all unseren Freunden, Verwanden, 
Bekannten und unserer Familie zeigen.

Doch leider sieht die harte Realität anders aus. 
Denn … nicht jeder Traum wird wahr.
Auch wenn die Leute, die es geschafft haben, 
immer sagen „gib niemals auf!“, sagen sie nicht die ganze Wahrheit.

Die Wahrheit ist nämlich - 
Du darfst aufgeben, 
nur DICH SELBST nicht. 
NIEMALS.

Wenn du bitter enttäuscht feststellen musst, dass dein Traum zu Ende geht, 
dann darfst du aufgeben. 
Wenn du aufgeben möchtest, 
weil du es musst, 
dann darfst du aufgeben.
Wenn du aufgeben möchtest, weil du an deinem Traum nicht mehr 
glaubst und keine Erfüllung mehr darin erkennst, 
dann darfst du aufgeben.
Wenn du aufgeben möchtest, weil du einen neuen Weg für dich erkannt hast, 
dann darfst du aufgeben.

Etwas im Vertrauen darauf loszulassen, dass irgendwie und 
irgendwann wieder zurückkommt, 
ist nämlich die höchste Form von Selbstvertrauen.

Aufgeben bedeutet nämlich nicht, 
das etwas FÜR IMMER vorbei ist, 
es bedeutet, dass nur ein Teil von dem zu Ende geht, 
woran du festgehalten hast. 

Ein winziger Teil, dessen Stück Teil von etwas Größerem ist. 
Ein winziger Teil von deinem großem Leben.
Immer wenn ein Traum zu Ende geht, ist das auch die Geburt eines neuen Traums. 
Jedesmal wenn Träume sterben, wird ein neuer geboren. 
Jedes Ende, birgt die Chance auf ein Neuanfang.

Ich zitiere die Worte eines erfolgreichen und klugen Geschäftsmannes, 
der auf seinem Weg, sehr viele Hindernisse in Kauf genommen hat, 
um den Traum, ein erfolgreicher Geschäftsmann zu sein, zu verwirklichen.
„Manchmal musst du aufgeben, damit du einen neuen Weg gehen kannst!“

Du darfst aufgeben. 
Nur dich selbst nicht. 
NIEMALS.

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