Du darfst

Ich weiß zwar nicht wie es dir geht, wenn du das Wort „aufgeben“ hörst, 
aber in mir macht sich ein starkes Gefühl der Inakzeptanz breit.

Aufgeben beutetet für mich, dass ich mein Ziel, mein Vorhaben oder
mein Wunsch nicht erreicht habe.
Es bedeutet, dass ich mich allen Umständen und Schwierigkeiten gebeugt, nicht genug Ausdauer und Willenskraft aufgebracht habe und letztendlich zur sichersten Alternative gegriffen habe, die jederzeit da ist - Aufgeben.

Obendrauf kommt noch die Erwartungshaltung der anderen:
„hab ich doch gesagt, das er aufgibt“

Aufgeben habe ich bisher als eine eher schwache und beschämende
Einstellung empfunden.
Heute aber, denke ich etwas anders darüber…

Dieser Text richtet sich an alle Träumenden unter uns. 

Wir kennen es alle.
Wir investieren viel Zeit in unserem Hobby, gehen täglich
stundenlang ins Training und ackern uns den Arsch ab.
Wir schwitzen. Wir üben.
Wir fucken uns ab wenn es nicht so läuft wie wir es wollen und
machen dennoch weiter. 

AUFGEBEN? 
Niemals.

Warum eigentlich nicht?
Warum nicht einfach aufgeben?
Weil jeder erfolgreiche Mensch, den wir entweder aus unserem Umfeld oder
aus den Medien kennen, dauernd das Gegenteil predigt? 
Weil wir es unseren Eltern, Freunden, Verwanden und Bekannten zeigen wollen? 
Oder, weil uns Träume Hoffnung spendieren?

Menschen die bereits ihre Ziele erreicht und ihre Träume verwirklicht haben,
sprechen zwar davon niemals aufzugeben,
erklären aber nicht womit genau, man niemals aufgeben soll. 
Es ist an sich völlig richtig, die Einstellung zu haben,
niemals aufzugeben und immer an seine Träume zu glauben.

Denn wenn wir Träumen,
haben wir das Gefühl von Kontrolle über unsere Lebensrichtung.
Es beflügelt uns.
Es fühlt sich so an, als wären wir unabhängig und frei.
Als würden wir über die Wolken dieser Welt fliegen, die täglichen
Laster und die schleichenden Sorgen entkräften und
einen Raum erschaffen, in dem all das keinen Platz mehr hat.

Wir fliegen davon.
In eine von uns erschaffene Welt.
In eine Welt, in der wir es all unseren Freunden, Verwanden,
Bekannten und unserer Familie zeigen.

Doch leider, sieht die harte Realität anders aus. 

Denn… nicht jeder Traum wird wahr.
Auch wenn die Leute die es geschafft haben,
immer sagen „gib niemals auf“, sagen nicht die ganze Wahrheit.

Die Wahrheit ist nämlich -
Du Darfst aufgeben,
nur DICH SELBST nicht.
NIEMALS.

Wenn du bitter feststellen musst, dass dein Traum zu ende geht,
dann darfst du aufgeben. 
Wenn du aufgeben möchtest, weil
du es musst,
dann darfst du aufgeben.
Wenn du aufgeben möchtest, weil du an deinem Traum nicht mehr
glaubst und keine Erfüllung mehr darin erkennst,
dann darfst du aufgeben.
Wenn du aufgeben möchtest, weil du einen neuen Weg für dich erkannt hast,
dann darfst du aufgeben.

Etwas im Vertrauen daran loszulassen, das irgendwie und
irgendwann wieder zurück kommt,
ist nämlich die höchste Form von Selbstvertrauen.

Aufgeben bedeutet nämlich nicht,
das etwas FÜR IMMER vorbei ist,
es bedeutet, dass nur ein Teil von dem zu Ende geht,
woran du festgehalten hast.
Ein winziger Teil dessen Stück, Teil von etwas größerem ist.
Ein winziger Teil von deinem großem Leben.

Immer wenn ein Traum zu Ende geht, beginnt die Geburt eines neuen.
Jedes mal wenn Träume sterben, gebärt ein neuer. 
Wenn du einen Traum aufgibst, ist das die größte Chance die du haben kannst. 

Ich Zitiere es mit den Worten eines erfolgreichen und klugen Geschäftsmannes,
der auf seinem Weg, sehr viele Hindernisse in Kauf genommen hat,
um den Traum eines erfolgreichen Geschäftsmannes zu verwirklichen.

„Machmal musst du aufgeben, damit du einen neuen Weg gehen kannst“

Du darfst aufgeben.
Nur dich selbst nicht.
NIEMALS.


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Rosario

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