Worum geht es dir eigentlich?

Worum geht es dir eigentlich?

Worum geht es dir eigentlich?

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Ist Sport immer noch Sport? Oder ist es heutzutage schon ein Klischee geworden, dessen  sich die meisten bedienen?

Durchtrainierte Bodys, perfekte Proportionen, krasse Ärsche.
Besonders Frauen treibt es in den Wahn, sich letzteres anzutrainieren.
Als Mann dagegen wünscht man sich einen Body wie Arnold Schwarzenegger zu seiner besten Zeit. 

Spätestens beim Öffnen von Instagram sieht man sie - Menschen die man zwar nicht kennt, aber trotzdem für ihren Körper bewundert.
Bei Männern bilden starke Arme, breite Schultern, ein kräftiger Rücken, stabile Beine und ein Sixpack das körperliche Ideal ab.
Frauen wünschen sich eher stramme Arme, einen runden Booty, einen flachen Bauch und eine schmale Taille. 

Schon allein die Vorstellung, mit solch einem Körper rumlaufen zu können, kann das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten steigern und das körpereigene Wohlbefinden erhöhen. Eben dieselbe Bewunderung, die man anderen widmet, würde man sich für sich selbst auch wünschen. 

An sich sind das keine verwerflichen Wünsche.
Was die meisten beim Anblick dieser Bilder aber nicht berücksichtigen ist, welche Geschichte sich hinter so einem Körper versteckt. Denn das, was man sieht, egal ob auf Instagram oder irgendwo anders, ist nicht immer das, wofür man es hält.

Es gibt Menschen, die von Natur aus mit wunderbaren Genen ausgestattet sind.
Dazu gehört ein guter Stoffwechsel, wenig Körperfettanteil, ein erhöhter Muskeltonus und eine Gott-gegebene schöne Statur. (Chris Hemsworth, Hally Berry, Elsa Pataky, Yoel Romero, um hier einmal nur ein paar Beispiele zu nennen)

Menschen, die mit diesen körperlichen Voraussetzungen zu trainieren beginnen, entwickeln mit der Zeit einen wunderbaren Körper. Die Proportionen stimmen überein, die Muskeln sind nicht zu groß oder zu klein und die Gesamtform passt einfach perfekt zum Rest des Körpers. Hier lässt sich sagen: „Die haben krasse Gene!“

Aber es gibt auch Menschen, die sich mit weniger günstigen Genen abfinden müssen. Man gibt Vollgas im Training, aber die gewünschte Region entwickelt sich irgendwie nicht, bzw. nur langsam. Das führt oft zu Frustration, zu Demotivation und nicht selten dazu, dass am Ende aufgegeben wird.
Und wenn man dann noch an all die Bilder auf den Sozialen Medien denkt, die man bewundert und gelikt hat, fühlt man sich natürlich noch beschissener.

Deswegen die simple Frage: „Worum geht es dir eigentlich?“

Machst du (Kraft-)Sport, weil du ein bestimmtes körperliches Ideal erreichen willst? Oder machst du Sport, um dich einfach wohler und fitter zu fühlen? (Warum vergleichst du dich dann?) 

Ich habe schon viele Sportler kennengelernt, die genetisch wunderbar ausgestattet sind und schon in kurzer Zeit erstaunliche Ergebnisse erzielt haben. Im Kraftsport war es beispielsweise die Entwicklung eines athletischen Körpers in einem erstaunlichen Tempo.
Im Kampfsport war es die Aneignung, das Verständnis sowie die Ausführung der Techniken. 

(Selbst wenn im Kampfsport die Gene der Muskulatur eine kleinere Rolle spielen, benötigt es trotzdem ein gewisses Grundverständnis. Manche haben davon mehr und manche weniger - Gene eben)

Um es abzukürzen:
In der Fachsprache unterteilt man in drei unterschiedliche Körpertypen. 

Ectomorph, Endomorph, Mesomorph.
Jeder dieser Begriffe beschreibt einen eigenen Typen mit seinen eigenen Genen. Einer von diesen Typen hat die besten Gene und stellt die Ausnahme dar. Die anderen beiden sind eher Durchschnitt. (Siehe unten in der Liste!)

 

Auch wenn du dir denkst, „ist ja voll unfair, dass die anderen einfach Glück mit ihren Genen haben,“ muss ich hier leider zustimmen. Ja, manche haben Glück und manche etwas weniger.

Aber das Schöne im Sport ist, dass Ehrgeiz, Spaß, Leidenschaft und konstantes Training für keinen Menschen Ausnahmen macht. Denn die oben genannten Eigenschaften führen immer zu guten Ergebnissen. Und ganz nebenbei kann man sich immer noch an der vielfältigen Auswahl der Supplements bedienen, die im Hinblick auf die eigenen Ziele eine solide Unterstützung bieten.  

Um die Frage zu klären, worum es eigentlich geht:

  • Es geht nicht darum, wie die anderen aussehen, sondern darum, sich gut damit zu fühlen, etwas für sein Wohlbefinden und für die eigenen sportlichen Ziele zu tun.
  • Es geht niemals darum, WANN man seine sportlichen Ziele erreicht, sondern DASS man sie erreicht.
  • Es geht darum, was man bestmöglich für sich selbst tun kann, um sich wohl in seiner Haut zu fühlen.

Instagram = Not Real Life. 
Dein Ehrgeiz, Leidenschaft,
Training = Real Life.

 Um es mit einem Leitspruch abzurunden:
„Im Leben kommt es nicht darauf an, ein gutes Blatt in der Hand zu haben,
sondern mit schlechten Karten gut zu spielen.“
   - Robert Louis Stevenson

 Abschließend noch meine Lieblingssupplements, die ich als eher Ectomorpher Typ (ich bin zwar nicht groß und schlank, aber ich habe einen schnellen Stoffwechsel)  verwende, um meine Gains sowie Vitalfunktionen aufrecht zu erhalten. 

 

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